Wachteleier gegen Asthma und Allergie

Viele Menschen reagieren auf einige Stoffe allergisch. Der Zustand ist nicht angenehm. Augen sind gerötet; sie können tränen und brennen. Die Nase juckt und Schnupfen tritt auf. Wer nicht weiß, dass dafür eine Allergie zuständig ist, glaubt möglicherweise aufgrund der Symptome an eine Erkältung, die eventuell mit mentholhaltigen Stoffen behandelt wird, die den Zustand noch verschlimmern. Ein Test beim Arzt bringt manchmal erstaunliche Ergebnisse. Staub, Blüten und Pollen können die Ursache sein, aber auch viele Mittel im Haushalt, Speisen und Genussmittel. Haustiere können allergische Reaktionen auslösen sowie Reinigungsmittel. Es ist bitter, wenn man sich deshalb von seiner Katze trennen muss oder Wein und Weißbier von der Getränkekarte gestrichen werden. Selbst Kaffee kann problematisch sein und nicht selten sind es auch Kombinationen aus verschiedenen Stoffen, die allergische Reaktion auslösen.

Jucken und Schnupfen durch Allergie

Mir ist seit langem bekannt, dass ich Allergiker bin.  Meine Beschwerden haben mit den Jahren zugenommen. Alles Mögliche löste Juck- und Schnupfenbeschwerden aus. Viele Substanzen waren aus dem Alltag nicht wegzudenken, wie der Staub auf den Akten im Büro oder einige Chemikalien im Fotolabor und an der Druckmaschine. Feinstaub aus dem Autogebläse und pflanzliche Schwebeteilchen gehörten dazu. Alle paar Jahre bestätigten Allergietests entsprechende Empfindlichkeiten. In den Testfeldern auf der Haut bildeten sich diverse Quaddeln nach dem Auftragen von allergieauslösenden Substanzen. Mehrfach führten die Blicke des medizinischen Personals auf die Vielzahl der Reaktionen zu bemitleidenden Kommentaren wie: „Ach, Sie Ärmster. Das sieht ja gar nicht gut aus.“Es gibt Therapien gegen Allergie. Die Hyposensibilisierung besteht aus regelmäßigen Impfungen über einen längeren Zeitraum, um Überreaktion des Immunsystems behandeln. Leider funktioniert sie nicht bei jedem und kann auch nachteilige Effekte hervorrufen, wie anaphylaktische Schocks oder längerfristige Herzprobleme. Ich musste sie vor vielen Jahren deswegen abbrechen und hatte anschließend fast zehn Jahre noch gelegentliche gesundheitliche Probleme.

Rezeptfreie Tabletten

Aber es gibt relativ gute Mittel, um allergische Reaktion im Griff zu behalten. Die Tabletten mit den Stoffen Cetirzin oder Loratatadin wirken gut und sind relativ preiswert. Nachteilig ist jedoch, dass sie müde machen und am besten vorbeugend eingenommen werden müssen. Unterlässt man das und wird von blühenden ersten Pflanzen bereits im Januar überrascht, kann es zwei Tage dauern, bis nach Einnahme der Tabletten die ersten heftigen Reaktionen abgeklungen sind. Das ist jedoch von Person zu Person unterschiedlich. Übrigens spielt auch Stress eine gewichtige Rolle. Ist man ausgeschlafen und entspannt, treten allergische Reaktionen weniger häufig oder schwächer auf.

In einigermaßen beschwerdefreien Zeiten nehme ich die Tabletten nicht ein, um ihren schläfrig machenden Effekt zu vermeiden oder generell weniger Medikamente einzunehmen.

Dann erhielt ich am Arbeitsplatz einen merkwürdigen Tipp. Einem Kollegen fiel auf, dass ich häufig mit roten Augen zur Arbeit kam und haufenweise Taschentücher verschnupfte. Er sprach mich an:  „Herr Müller, Sie sollten es mal mit Wachteleiern versuchen! Die helfen bei Allergie.“

„Wachteleier, wie kommen Sie denn da drauf?“

„Die helfen wirklich. Meine Freundin nimmt sie täglich und hat keine Beschwerden mehr. Die hätten sie früher mal erleben sollen. Wir kennen noch andere, die das machen.“

„Davon habe ich noch nie etwas gehört. Was macht man mit den Wachteleiern und wo gibt es die?“

„Die Eier kann ich Ihnen mitbringen. Sie werden roh geschlürft. Im ersten Monat fünf pro Tag, danach zwei pro Tag.“

Rohe Eier – Überwindung angesagt

Igitt, die Vorstellung rohe Eier zu schlürfen war unangenehm. Ich lehnte ab. Nach dem nächsten Allergieschub, ausgelöst durch eine Papierschredderaktion am Arbeitsplatz, war ich in der ‚Allergie- und Asthma Poliklinik‘ auf dem Charité Campus Virchow-Klinikum. Das Gespräch mit dem Arzt war ernüchternd. Ein für mich in Frage kommender nochmaliger Versuch einer Hyposensensibilisierung (Desensibilisierung) mit vermutlich positiven Folgen sollte fünf Jahre mit regelmäßigen Impfungen dauern. Eine Erfolgsgarantie gab es nicht.  In Erinnerung an mehrere Jahre mit Herzstichen und Beschwerden nach dem letzten Versuch lehnte ich ab.

Wachteleier neben Hühnerei

Wachteleier neben Hühnerei

Die Wachteleier gingen mir nicht aus dem Kopf. Ich las diverse Artikel im Internet. Die irgendwie gleichlautenden Berichte auf den Seiten der Wachteleierproduzenten interessierten mich wenig. Marketinggelaber, um Ware zu verkaufen, insbesondere im Abonnement mit regelmäßiger postalischer Zustellung einer bestimmten Menge Eier. „Was es nicht alles  gibt?“, denkt man beim Lesen.

Aber es gab andere Berichte, die ebenfalls zur Einnahme der Wachteleier rieten, insbesondere von Betroffenen, und sie wirkten glaubhaft. Ein Selbstversuch konnte nicht schaden. Doch woher bekam man die Wachteleier? Entweder fand man sie im lokalen Lebensmittelhandel oder bestellte sie im Internet.
Wachteleier gibt es auch im Versandhandel. Selbst auf eBay sind sie erhältlich. Beim Prüfen der Angebote schien mir, als ob sie häufig von Personen stammen, die zu Hause einige Wachteln halten. Ob in solchen Fällen die nötige Umsicht beim Umgang mit rohen Eiern gegeben ist, mag man nicht zu beurteilen. Es ist sicherlich keine gute Idee, sich rohe Wachteleier in den warmen Monaten durch einen Paketdienst bringen zu lassen. Wer weiß, welchen Temperaturen sie während des Transports ausgesetzt werden? Beim renommierten Geflügelhändler oder in einer Supermarktkette dürfte jedoch davon auszugehen sein, dass sie gekühlt transportiert und gelagert werden. Selbstverständlich sind sie auch zu Hause im Kühlschrank aufzubewahren.

Ich hatte Glück. Der Wild- und Geflügelstand  in einer nahegelegenen Markthalle bot die Wachteleier an. 18 Stück für 2 €. Ich kaufte eine Packung. Zuhause wurden zwei aufgeschlagen und in eine Tasse entleert. Es dauerte eine Weile bis ich mich zum Kosten entschließen konnte. Tasse angesetzt und runter damit. Sie blieben unten. Das war gar nicht so schlimm, aber noch mal wollte ich das so nicht machen.

Ins Müsli gerührt

Dann las ich, dass man die rohen Eier gut mit Orangensaft verquirlen konnte. Und so nahm ich sie ein. Drei bis fünf rohe Eier wurden mit dem Saft von ein oder zwei Orangen verquirlt und schon war die Mischung trinkbar. Sie schmeckte wie reiner Orangensaft. Noch besser war es, diese Mischung mit Müsli zu verrühren. Dann war von den rohen Eiern nichts zu spüren.

Wachteleier

Wachteleier

Wachteleier

Effekt spürbar

Was brachte es? Zuerst gar nichts. Aber nach zwei Wochen war ein positiver Effekt bemerkbar. Einen Monat später konnte ich mich nicht mehr an das Auftreten der letzten Allergieattacke erinnern. Davor hatte ich fast jeden Tag Probleme damit. Deswegen nahm ich sie mehrere Monate lang täglich ein. Gleichzeitig verzichtete ich auf den Genuss von Wein (enthält Histamine).

Die allergischen Probleme waren in der Zeit so weit zurückgegangen, dass ich kaum noch daran dachte und irgendwann auch keine rohen Wachteleier mehr kaufte, um sie weiterhin einzunehmen.

Aber im Januar des Folgejahres traten die allergischen Reaktionen zunehmend wieder auf. Auf einem Spielplatz von meinem Haus blüten Erlen, die den Stress der Blütenschwemme des nahenden Frühlings ankündigten.  Erneut begann ich mit der Einnahme der rohen Wachteleier. Jeden Morgen verquirlte ich zwei in frischem Orangensaft für ein Müsli. Nach etwa zwei Wochen besserte sich auch mein Gesundheitszustand. Inzwischen halte ich die Wachteleierkur von Januar bis Oktober durch und habe erheblich weniger allergische Beschwerden.

Pulver aus Wachteleiern als Alternative?

Da viele vor dem Speisen von rohen Wachteleiern zurückschrecken, gibt es im Handel auch sogenannte lyophilisierte Wachteleier. Das sind Tabletten aus gefriergetrockneten, pulverisierten Wachteleiern. Sie enthalten ca. 200 mg getrocknete Wachteleisubstanz. Wie viel das im Vergleich zum ca. 10 g wiegenden naturbelassenen Wachtelei ist, weiß ich nicht. Jedoch wird die Einnahme von ca. acht Kapseln pro Tag empfohlen. 120 solcher Kapseln kosten knapp 20 €.
Wie die gefriergetrockneten Wachteleier wirken, habe ich nicht ausprobiert. Ehrlich gesagt, sind Sie mir einfach zu teuer.  Das Paket mit 18 Wachteleiern kostet bei meinem Händler 2,49 € und reicht für neun Tage. So sind sie erheblich preiswerter und es gibt auch keine Zweifel, ob ihre Wirksamkeit durch die Trocknung nachgelassen hat.

An manchen Stellen liest man, dass Wachteleier generell die Vitalität und das Wohlbefinden steigern. Für Menschen ohne Allergie bezweifele ich das. Wer jedoch als Allergiker nicht mehr unter juckender Nase und Augen leidet und morgens ohne volle Nebenhöhlen und anhaltendem starken Schnupfen in den Tag starten kann, fühlt sich eindeutig fitter.

Persönliche Erfahrung, keine wissenscahftliche Unersuchung!

Mein Selbstversuch und der bei mir auftretende Erfolg entsprechen keiner wissenschaftlichen Untersuchung mit allgemeingültigen Ergebnissen. Es ist eine persönliche Erfahrung, die ich mitteile, um andere Allergiker auf eine Möglichkeit hinzuweisen, die vielleicht auch für sie relevant ist.  Konsultiert eventuell vorher einen Arzt und fragt nach, bei euch etwas gegen die Einnahme von 2-3 rohen Wachteleiern pro Tag spricht. Falls nicht, probiert es aus. Der anfängliche Ekel gegen die rohe Substanz ist schnell überwunden. Einen Monat sollte man mindestens durchhalten, um die Nachhaltigkeit einer Wirkung zu testen. In den ersten Tagen wird man keine Veränderung spüren. Ich habe eine Verbesserung erst nach etwa zwei Wochen festgestellt. Parallel dazu habe ich immer auch einige Tabletten gegen allergische Erscheinungen in der Hausapotheke. Manchmal brauche ich sie trotz der Wachteleier, aber erheblich seltener oder wenn sie längere Zeit nicht gegessen habe.

Haltbarkeit der Wachteleier

Wie bei allen Lebensmittelverpackungen steht auch auf denen der Wachteleier ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Hat man zu viele gekauft, um sie roh bis dahin zu verbrauchen, kann man den Rest ganz normal hart kochen und servieren.

21 Antworten auf Wachteleier gegen Asthma und Allergie

  • Sabine

    Mich würde interessieren, wie es weiterging. Inzwischen ist Zeit vergangen.
    Kamen die Beschwerden wieder? Oder nehmen Sie die Mischung noch immer ein?

  • Kunibert

    Danke der Nachfrage. Die allergischen Beschwerden sind nicht vollständig abgeklungen, aber ihre Dauer und Intensität haben erheblich nachgelassen. Ein bis zwei Wachsteleier pro Tag werden weiterhin täglich ‚eingenommen‘.

  • Diana

    Die leckeren Wachteleier gibt es bei http://www.wachteleier-shop.de ökologische und artgerechte Tierhaltung!

  • Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.

    25.2.2014 – Kommentar über Facebook: Dank für Ihren Hinweis.
    Allergische Beschwerden unterliegen immer wieder natürlichen Schwankungen und eine Verbesserung bzw. Verschlechterung ist von vielen Faktoren abhängig.
    Ob Wachteleier das Patentrezept gegen Allergien sind, ist zu bezweifeln. Wie für so viele andere Lebensmittel (Schwarzkümmel, Stutenmilch, Aloe Vera etc.) wird die gesundheitsfördernde Wirkung herausgestellt und es gibt nur wenige aussagekräftige Untersuchungen. Erfahrungsberichte gibt es immer wieder und so kann jeder seine eigene Erfahrung machen. Eine Empfehlung sollte daraus allerdings nicht abgeleitet werden. Wenn Sie es trotzdem probieren möchten: Achtung beim Verzehr der rohen Eier wg. Salmonellen-Vergiftung.
    Wird ein Lebensmittel damit beworben, dass es für
    Hauterkrankungen, Blutdruck, Herz-, Nierenproblemen, Magenproblemen, Asthma, Diabetes, Neurodermitis, Migräne, etc. helfen soll und noch die Abwehrkräfte stärkt,
    den Körper entgiftet und entschlackt oder vitalisierend wirkt, ist auch Vorsicht geraten. Wären die Eier ein verpacktes Lebensmittel, würde dies unter die Health Claims Verordnung fallen und sicherlich verboten werden. Wir hoffen, Ihnen gibt diese kurze Info eine Hilfe. Ihr DAAB (Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.)

  • jasna sain

    Und???? Was jetzt? Nehmen oder nicht? Pollen saison hat begonnen? Helfen überhaupt Wachteleier bei Allergie? Ich hätte gerne probiert?

    • Lara

      Es gibt sie in Lutschtablettenform…die teste ich gerade. Ich habe seit 3 Wochen eine Bindehautentzündung und nichts hilft eine Pollenallergie ist bekannt.

  • Ivan Soldo

    Ich habe seit ueber 25 Jahren eine Pollenallergie. Die ersten 15 Jahre habe ich mit diversen Tabletten jeweils von Februar bis Mai die Allergie versucht zu bekaempfen. Seit 10 Jahren habe ich mir jeweils im Februar und April eine Cortison-Spritze zur Allergiemilderung verabreichen lassen, was leider von Jahr zu Jahr immer weniger wirkte. Durch googeln bin ich auf diverse Artikel ueber Wachteleier gestossen. Im Selbstversuch habe ich 14 Tage lang 4 rohe Wachteleier pro Tag konsumiert und habe auf alle bis letztes Jahr eingenommenen Medikamente verzichtet. Die Allergie ist wie weggezaubert. Am Anfang habe ich auch Orangensaft beigemischt, danach aber die Wachteleier pur getrunken. Schade das dieser Hinweis von keinem meiner behandelnden Aerzte in den letzten 25 Jahren kam.

  • Barbara Gruber

    Als ebenfalls Betroffene kann ich da auch meinen Senf dazu geben, auch ich habe jahrelang wirklich starke Beschwerden gehabt vor allem zu Frühlingsbeginn und auch im Sommer, diversen Allergien zum Dank. Bei mir war es auch so, dass ich vom Arzt nur Medikamente bekam die auch helfen, aber langfristig wirklich auch umsteigen wollte auf etwas Natürlicheres, was man immer nutzen kann, zumal ich auch gerne Sport betreibe, vor allem draußen. Ich nehme seit einiger Zeit Alleovite Immun ein und das schlägt gut an, ist sehr natürlich und tue auch dem Körper so mehr gutes. Muss man mit etwas Vorlaufzeit auch einnehmen, aber das kann man ja gut abschätzen und ich kann den Tipp vollends unterstützen, Wachteleier haben wirklich eine Wirkung betreffend Allergien, allerdings muss man den Tipp erstmal bekommen. Bei mir war es mittels einer Freundin, die das auch schon getestet hatte.

  • Bianca F.

    Ich habe auch die Alleovite Immun Kapseln genommen, aber habe die Vorlaufzeit übersprungen. Stattdessen habe ich auf Rat meines Apotheker einfach mehr als 2 Stk am Tag genommen (bis zu 6 Stk wenn die Pollenbelastung zu hoch war). Und das hat bei mir super funktioniert. Wachteleier sind einfach ein tolles Mittel gegen Allergien!

  • Elena Azizova

    Hallo, ich bin zufälligerweise auf diese Seite hier gestoßen, weil ich unter mehreren Allergien leide. Am stärksten ist bei mir die Gräser- und Frühblüherallergie ausgeprägt, wobei ich laut Test auch noch auf Milben allergisch bin (das spüre ich aber zum Glück nicht wirklich). Die Erfahrungsberichte hier hören sich auf jeden Fall ziemlich positiv an und ich würde es auch gerne einmal testen, kann mir aber nicht wirklich vorstellen die Eier roh zu mir zu nehmen. Ich würde diese Alleovite Kapseln auch gerne einmal testen. Wo bekommt man die denn her und sind die auch voll natürlich?

  • Barbara Gruber

    Einfach in die Apotheke gehen, da wirst du dann auch beraten, aber dort gibt es das. Und ja, letztlich ist da nur gefriergetrocknetes Ei samt Schale drinnen.

  • Hi. Ich kann mich nur anschließen. Habe die schon letztes Jahr mit Orangensaft getrunken. Auch mein Sohn. Allergien waren weg. Leider habe ich damit aufgehört seit dem wieder Müdigkeit, Kopfschmerzen, verstopfte Nase. Seit 2 Wochen trinken wir wieder Wachteleier und da leben ist wieder schön.

  • Vincent Warte

    Die meisten Berichte zu Wachteleiern und dem entsprechenden Medikament hören sich überwiegend nach Paid Reviews an und scheinen alle irgendwie nach Schema-F geschrieben zu sein.

    In meiner verzweifelten Lage (extremer Heuschnupfen bis hin zu allergischem Asthma) werde ich der Geschichte dennoch eine Chance geben und dieses ALLEOVITE IMMUN Medikament dieses Jahr mal den ganzen Sommer lang ausprobieren. Viel Hoffnung auf Besserung habe ich dabei nicht, aber vielleicht werde ich eines besseren belehrt.

    Jemand mit teilweise Asthmaähnlichen Zuständen aufgrund von Pollenallergie hier, der bei sich eine signifikante Besserung gespürt hat?

  • Udo

    Hallo Zusammen,

    Frage in die Runde: Muss man die Eier roh essen oder kann man diese auch gekocht essen?

    Gruß

  • Kunibert

    In diesem Jahr nehme ich seit Mitte Februar täglich zwei rohe Wachteleier in Orangensaft verquirlt ein und habe erheblich weniger Allergieprobleme als sonst.

    Man kann die kleinen Eier auch gut in ein Müsli einbauen. Ich nehme dafür als Flüssigkeit Orangensaft sowie etwas Eiweißpulver mit Erdbeergeschmack und Wasser, in das die beiden (können auch mehr sein) Wachteileier verrührt werden. Danach kommt das Müsli dazu. Lecker!

  • Khal

    So seltsam dahergeholt es klingt, dass gerade Wachteleier bei Allergien helfen sollen: es gibt dazu tatsächlich bereits einige wissenschaftliche Untersuchungen, die das bestätigen. In Wachteleiern finden sich Enzyme – Ovomucoids und Ovoinhibitors. Diese spielen eine große Rolle in der Reduktion von allergischen Symptomen und Wachteleier sind reicher daran, als andere Vogeleier.
    Hier wird erklärt, was bei einer Allergie passiert und wie Ovomucoids und Ovoinhibitors helfen:
    http://www.ovogenics.eu/en/page/standardised-quail-s-egg-extract-e-s-o-c.html
    Hier ist eine klinische Studie aus dem Jahr 2014, bei der ein Produkt namens SnizTop (Kautabletten bestehend aus gefriergeschocktem Wachtelei und Zink) untersucht wurde. Ihre allergiedämmende Wirkung (bei Pollen-, Staub- und Tierhaarallergien) wurde darin objektiv und messbar bestätigt:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4256569/
    Hier eine Studie aus dem Jahr 2018, wo die Wirkung bei Nahrungsmittelallergien untersucht wurde und ebenfalls positive Ergebnisse herauskamen:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5773610/
    Weiter unten auf dieser Seite finden sich noch weitere Referenzen zu Studien der letzten 50 Jahre:
    http://www.ovogenics.eu/en/page/the-quail-egg.html

    Vor zwei Wochen wurde bei mir eine Hundehaarallergie festgestellt. Als Hundebesitzer und jemand, bei dem Hunde allgemein eine große Rolle im Leben spielen (Tierfotograf, alle Freunde haben Hunde, mein Arbeitsplatz hat Hunde…), hat das meine Welt ziemlich aus den Fugen gebracht, zumal eine Hyposensibilisierung nicht erfolgsversprechend bei Hundehaarallergien ist. Während ich das Internet nach Studien durchkämmt habe, um verlässliche Hilfe für meine Allergie zu finden, bin ich ebenfalls auf die Wachteleier gestoßen und werde nun ALLEOVITE IMMUN ausprobieren.

  • Cptole

    An alle Allergiker:

    ich bin selbst ein großer Zweifler, was wundersame Heilung angeht. Ich bin in den 1970 ern aufgewachsen und ca. seit meinem 8. Lebensjahr mit Pollenallergien behaftet gewesen (Graeser, Hasel, Birke, Erle, Eiche…) Zudem gab es noch Kreuzallergien zu Obst, Nüssen, Mandeln. Hyposensibilisierung über 3 Jahre hat nicht viel gebracht, hätte evtl wiederholt werden müssen.
    Ratschläge wie Bioresonanztherapie habe ich ausgeschlagen. Cetirizin u.s.w hat mir nichts geholfen. Irgendwann hat mich eine Kollegin auf die Lyophilisierten Wachtelei-Kapseln gebracht. Viel zu verlieren gab es nicht, also…gekauft und probiert. Ich habe 3 Jahre lang in meiner Heuschnupfensaison (Maerz-Juni) die Kapseln eingenommen und meine Allergie ist soweit verschwunden, dass ich bis auf wenige Tage im Jahr beschwerdefrei bin und diese verbliebenen Beschwerden im Vergleich zu früher gut auszuhalten sind. Die letzte Einnahme der Kapseln ist 5 Jahre her. Ich kann nach ca. 40 Allergie-Jahren wieder Äpfel und Birnen essen. Leider bin ich nicht auf die Idee gekommen, die Wachteleier einfach so zu essen, ich habe die Kapseln bei WELLNEST.SHOP gekauft und kann das empfehlen. Heute habe ich einen Hund, der gegen alles mögliche allergisch reagiert und ich werde nun ausprobieren, ob die Wachteleier auch hier helfen. Die Hundedame juckt und kratzt sich von Maerz bis November und bisher hat ihr nur ein Medikament namens APOQUEL geholfen, das leider recht teuer ist. Werde sowohl Eier (gibt es auch in gut sortierten Rewe Märkten), als auch Kapseln probieren. Werde gerne berichten.

    • AnBe

      Hallo Cptole,
      Ich finde deinen Bericht sehr interessant und mich würde es interessieren welche Erfahrungen du mit deinem Hund bis jetzt gesammelt hast.
      Ich habe auch so einen Allergiker mit dem wir gerade eine Desensibilisierungskur machen. Nun hat mich gestern meine TA angesprochen ob ich Interesse hätte an einem Test mitzumachen. Eine befreundete Kollegin würde Probbanden suchen um die Wirkung von Tabletten mit Wachtelei-Extrakt und Zink bei Hunden mit atopischer Dermatitis auf den Juckreiz zu testen. Sie meinete das hier schon sehr gute Erfahrungen im Humanbereich vorliegen, aber nicht bei Hunden. Da ich sehr auf natürliche Heilmethoden wert lege habe ich sofort zugestimmt und auch eine kostenlose Testpackung erhalten. Später habe ich natürlich noch im Netz nach Erfahrungen im Humanbereich gesucht und bin dadurch auch hier gelandet.

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