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Noch vor wenigen Tagen machten wir unseren Abschiedsbesuch beim Flughafen Tegel. Unter oxly.de erschien der Artikel ‘Flughafen Tegel bald dicht’. Wir stellen ihn angesichts der neusten Ereignisse auszugsweise nochmals ein und kommentieren die aktuelle Situation:
Flughafen Tegel bald dicht (April 2012)
Der Mann an der Personenkontrolle vor der Treppe zur Besucherterrasse kann einem Leid tun. “Am 2. Juni fliegt die letzte Maschine und dann ist hier dicht.”, beantwortet er unsere Frage nach der anschließenden Stilllegung des Flugbetriebs auf dem Berliner Flughafen Tegel. “Und was passiert dann mit Ihnen?” Er zuckte mit den Achseln. “Unsere Firma hat keinen Zuschlag bekommen. Vielleicht werden wir von einer anderen übernommen. Die Gehälter wären viel niedriger. Noch ist nichts raus.” Wie
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Ohne Moos nix los? Das kann man in Berlin nicht behaupten. Wer sich ein BVG-Ticket leisten kann oder die Fahrradtour zum Pariser Platz schafft, wird dort an Tagen mit schönem Wetter bestens unterhalten. Allerlei Leute in Kostümen und vermeintlich historischen Uniformen und Requisiten in Erinnerung an die Teilung der Stadt und der langjährigen Anwesenheit von Besatzungstruppen bieten sich als Beiwerk zum Erinnerungsfoto an. Die Touristen schätzen das Angebot und so kommen auch ‘Künstler’ zum Zug, die komplett in Bären- oder Affenkostümen unterwegs sind und mit dem Hinweis, “Photo”, jeden anbaggern. Für einen € kann man sich bei ihnen einhaken und sich mit dem Brandenburger Tor im Hintergrund ablichten lassen. Dazwischen macht einer große Seifenblasen und gelegentlich trotten Pferde
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Jetzt steht es fest. Der modernste Flughafen Europas, südlich von Berlin, wird am 17. 3. 2012 eröffnet. Kommt Ihnen das Datum merkwürdig vor? Die Jahresangabe ist kein Tippfehler von uns, so steht es auf einem Laufbanner auf der Website der Berliner Flughäfen (www.berlin-airport.de). März 2012! Wie die das schaffen wollen, würden wir alle gerne wissen oder haben wir die Eröffnung verpasst? Sollte die Flughafengesellschaft mit dem Einsatz von einer Zeitmaschine experimentieren, können wir ihr zumindest die erfolgreiche Zeitdehnung bescheinigen. Sie steht außer Zweifel. Mit dem Sprung zurück in die Zeit sollten sich die verantwortlichen Herren lieber erst nach der Fertigstellung des Flughafens beschäftigen. Nach der ultrapeinlichen Verschiebung des Eröffnungstermins des neuen Berliner Flughafens vom 3. 6. 2012 auf
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Kalt erwischt! Schnee und Eis in Berlin – Das Alpenvorland mag darüber schmunzeln. Doch in Berlin ist alles anders. Pünktlich zum Eintritt des Frostes versagt das S-Bahnnetz, allen Beteuerungen zum Trotz, dass die eigentlich nicht passieren dürfte. Städtische Autofahrer, die im Vertrauen auf den Winterdienst mit Sommerreifen durch den Winter kommen wollten, sollten ihre Meinung ändern. Besonders in den Kreuzungsbereichen der Nebenstraßen ist es sehr glatt und es schneit weiter. Auf dem Glatteis sind Unfälle vorprogrammiert. Fällt der Schnee, machen sich einige Leute, die sich beim Winterdienst eingetragen haben, und nun vom plötzlichen Arbeitsaufruf durch Mutter Natur überrascht werden, auf zum Arzt. Der gelbe Zettel wird’s richten. Stattdessen machen sich die Eisangler auf, um Fische für die wartenden
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Die Kraniche im brandenburgischen Linum – Zwischen Ende September und Anfang November rasten vielen Zugvögel, vor allem Kraniche, Enten und Gänse, auf ihrem Weg aus nördlichen Gebieten Europas nach Süden im brandenburgischem Linum. Die Landschaft bietet den Vögel die Möglichkeit nochmal ordentlich zu fressen, bevor die lange Reise weitergeht. Nachts schlafen die Vögel in den großen aber sehr flachen Teichen von Linum. Die Kraniche können darin stehen und werden vom Wasser gegen Füchse und andere Raubtiere geschützt. Tagsüber befinden sich die Vögel auf ihren Futterplätzen. Dies sind häufig umgepflügte Getreide- und Maisfelder, auf denen die Kraniche Körnern finden. Abends suchen die Vögel ihre Schlafplätze in der Teichlandschaft von Linum aus. Schaulustige reisen an, um das Spektakel zu beobachten.
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Schildkröten im Plötzensee – Täuschen die Augen, oder liegen da wirklich Schildkröten auf einem treibenden Baumstamm? Eine Schildkrötenfamilie im Berliner Plötzensee nutzt den sonnigen Tagesanfang für ein ausgedehntes Sonnenbad mit Schwimmeinlagen rund um ihren Treibinsel. Ein unerwarteter Anblick. Das Vorhandensein einer ganzen Familie weist darauf hin, dass die Tiere hier heimisch geworden sind und offenbar sogar die Winter überstehen, wie Beobachtungen in den Folgejahren belegen. Die meisten Spaziergänger sehen die Schildkröten nicht. Vielleicht nimmt man nicht wahr, womit man nicht rechnet. Doch mittlerweile sind die Schildkröten in mehreren Berliner Gewässern heimisch geworden. An heißen Tagen im Sommer ist das Strandbad Plötzensee gut besucht und auf den Grünflächen um den See sind trotz der Einzäunung viele Leute, die hin und
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